Pflegesätze, gültig ab dem 01.01.2017

 

Zwei-Bett-Zimmer:

Die Heimentgelte gliedern sich wie folgt auf:                              

 (EURO)

Pflegegrad

Pflegebedingte

Aufwendungen

Unterkunft und

Verpflegung

Investitions-

kosten

Umlage

Täglicher

Pflegesatz

1

24,69 €

28,23 €

16,70 €

3,61 €

73,23 €

2

31,66 €

28,23 €

16,70 €

3,61 €

80,20 €

3

47,83 €

28,23 €

16,70 €

3,61 €

96,37 €

4

64,70 €

28,23 €

16,70 €

3,61 €

113,24 €

5

72,26 €

28,23 €

16,70 €

3,61 €

120,80 €

 

  pro Monat (30,42 Tage)

in Euro

Pflegegrad   1

Pflegegrad   2

Pflegegrad   3

Pflegegrad   4

Pflegegrad   5

Tagessatz

73,23 €

80,20 €

96,37 €

113,24 €

120,80 €

Monatssatz

2.227,66 €

2.439,68 €

2.931,58 €

3.444,76 €

3.674,74 €

Pflegekasse

-125,00 €

-   770,00 €

-   1.262,00 €

-1.775,00 €

-2.005,00 €

Zuzahlung

2.102,66 €

1.669,68 €

1.669,58 €

1.669,76 €

1.669,74 €


Ein-Bett-Zimmer:

Für die Unterbringung in Ein-Bett-Zimmern wird ein Zuschlag  von 1,12 € täglich berechnet.

Pflegeversicherung:

Pflegebedürftige Personen haben Anspruch auf Leistungen aus der Pflegeversicherung. Im Auftrag der Pflegekasse stellt der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) in einer Begutachtung den Pflegegrad fest.

Pflegewohngeld:

Auch für Selbstzahler besteht die Möglichkeit, beim überörtlichen Sozialamt bzw. Landschaftsverband Pflegewohngeld zu beantragen. Voraussetzungen hierfür sind, dass mindestens Pflegegrad 2 vorliegt und kein Vermögen über 10.000 € vorhanden ist. Bei der Berechnung werden die Einkünfte und Vermögen des Antragstellers herangezogen.

Hierzu muss bei Einzug in ein Pflegeheim, die Einrichtung über Voraussetzungen der Notwendigkeit der Antragstellung in Kenntnis gesetzt werden. Pflegewohngeld ist ein Zuschuss des Landes NRW zu dem im Heimpflegesatz enthaltenden Investitionskostenanteil.

(maximal:       508,01 € im DZ    /    542,08 € im EZ).

Sozialhilfe:

Falls Einkommen und Vermögen zur Deckung der Heimkosten trotz Pflegegeld und Pflege-wohngeld nicht ausreichen, muss ein Antrag auf ergänzende Sozialhilfe gestellt werden.

Die Vermögensschongrenze beträgt bei alleinstehenden Personen 5.000 €. Der Sozialhilfeträger prüft, ob unterhaltspflichtige Angehörige zur Deckung der Kosten herangezogen werden können.

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Pflegeversicherung: Es gelten die Grundlagen des SGB XI

Pflegewohngeld:     Es gilt die Pflegewohngeld-Verordnung von NRW

Sozialhilfe:             Es gelten die Grundlagen des SGB XII

Stand:                   April 2017